Work from Home – in Zeiten von Corona

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, morgens aufstehen, den ersten Kaffe trinken, fertigmachen und auf ins Büro. Dort dann der morgendliche Schnack mit den Kollegen, E-Mails checken, ein paar Meetings hier und da, nach der Arbeit noch kurz auf nen After-Work-Drink mit den Lieblingskollegen und dann ab nach Hause. 

Aktuell ist das so für viele nicht mehr möglich. Viele stehen plötzlich vor der Herausforderung ihren Arbeitsalltag in den eigenen vier Wänden strukturieren zu müssen, das kann eine ganz schöner Schock für das System sein. 

Ich arbeite seit ungefähr zwei Jahren hauptsächlich von zuhause. In dieser Zeit habe ich die eine oder andere Erfahrung gesammelt und ich dachte mir, ich teile mal ein paar Tipps mit euch, damit auch ihr voller Begeisterung morgens aus dem Bett hüpft und produktiv in den Tag startet. 

Arbeitsplatz

Sucht euch einen Ort, an dem ihr euren Arbeitsplatz einrichtet, am besten einen Tisch mit Stuhl, das Sofa sollte für die Arbeit zuhause so viel wie möglich gemieden werden. 

Atmosphäre

Im Büro seid ihr es vielleicht gewohnt, dass die Kollegen immer mal telefonieren, oder generell ein paar Hintergrundgeräusche vorhanden sind. Die Stille im häuslichen Wohnzimmer (vorausgesetzt ihr habt keine Kinder) kann da teilweise eher als störend empfunden werden. Macht euch Musik im Hintergrund an, ich höre bei der Arbeit gerne klassische Musik, damit mich der Gesang nicht ablenkt. 

Vergesst nicht, regelmäßig zu lüften, frische Luft belebt den Kopf. 

Achtet auf ausreichend Beleuchtung und ein möglichst ergonomisches Sitzen – eure Gesundheit soll schließlich nicht unter der neuen Situation leiden.  

Plan

Alleine im Home Office ist Struktur noch viel wichtiger als im Büro. Macht euch einen Plan für den Tag, schreibt eine Liste, was ihr am Tag schaffen wollt, bleibt dabei realistisch. Es kann auch helfen sich den Tag grob einzuteilen und den einzelnen Aufgaben Zeitblöcke zuzuordnen. So schafft ihr euch ein bisschen Zeitdruck, der helfen kann die Produktivität aufrecht zu erhalten. 

 

Pausen

Teilt euch Pausen ein – die vergisst man sonst schnell. Esst ausreichend und vergesst es nicht zu trinken. Steht mal auf, macht einen Spaziergang, bewegt euch so viel wie möglich zwischendurch. 

Digitale Meetings

Interaktion mit Kollegen bereichert den Arbeitstag – besonders in Zeiten wie diesen. Seien es Chats, E-Mails oder noch besser, Video- oder Telefonkonferenzen. Nutzt die moderne Technik für euch, um euch gegenseitig zu motivieren.

Time Boxing

Auf eurem Plan stehen Aufgaben, auf die ihr einfach keine Lust habt? Es gibt Dinge, die in eurem Arbeitsalltag die ihr ohne die mahnenden Blicke der Kollegen einfach nicht anpacken mögt? Mir hilft dann immer Time Boxing. Setzt euch ein konkretes Zeitfenster, bspw. 20 Minuten, stellt euch einen Timer und kümmert euch in diesen 20 Minuten nur um dieses eine Thema. Keine Ausreden, keine E-Mails checken, nicht ans Telefon gehen, kein Online Shopping. Nur 20 Minuten, das ist absehbar, das Ende in Sicht. Nach diesen 20 Minuten dürft ihr eine Pause machen. Je nach Aufgabe seid ihr vielleicht nach diesem einen Sprint auch schon fertig. Ansonsten schaut ihr, ob ihr direkt einen Weiteren startet oder erst mal etwas anderes machen wollt.

 

Probiert es aus und lasst uns doch mal ein Kommentar da, welche Tipps ihr so für das Arbeiten im Home Office habt. 

 

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