Mein Bullet-Journal

Ich war schon immer ein Fan von Kalendern und Notizbüchern, in der Schule oder in der Uni während einer langweiligen Vorlesung darin rumzukritzeln und lauter tolle Dinge zu planen war einfach super. Ich habe erst letztes Jahr den Papierkalender aufgegeben und alles auf meinen Handykalender umgestellt, weil es so leichter ist, Termine mit Freunden und Familie abzustimmen. Dennoch vermisse ich den guten alten Kalender, in dem ich mich kreativ ausleben kann. Außerdem habe ich das Gefühl eine bunte chaotische Seite aus meinem Kalender konnte ich mir so viel besser merken als die sortierte digitale Übersicht auf dem Handy.

Mein Bullet Journal

Da ich dennoch nicht wieder 100% zum Papierkalender zurück will, habe ich mich nun etwas mehr mit dem seit einiger Zeit im Internet herumschwirrenden Bullet-Journal auseinandergesetzt.

Das Bullet-Journal ist eigentlich nur ein Sammelbegriff für das, was viele kreative und organisierte Menschen wahrscheinlich sowieso schon seit Ewigkeiten machen. Sei es unter dem Begriff Tagebuch, Journal, Scrapbook oder Ähnliches.

Neudeutsch wird das ganze halt Bullet-Journal genannt, eine allgemeine Anleitung auf Englisch gibt es -> hier.

Ein Bullet-Journal kann also ein Kalender, ein Tagebuch, ein Notizbuch sein, es kann all das sein und noch viel mehr, so individuell wie der Besitzer wird auch das Buch.

 

Was du brauchst:

  • ein leeres Notizbuch, mit nummerierten Seiten
    (ich finde die Leuchtturm Bücher in ‚Dotted‘ ganz toll, schaut mal hier: Leuchtturm1917)
  • Stifte eurer Wahl (meine Empfehlung diese: Pilot Stifte sind radierbar)
  • eventuell ein Lineal

 

Und so geht’s:

Dies sind nur Tipps und Denkanstöße – Regeln gibt es NICHT, whoop whoop!

Inhaltsverzeichnis:
Generell wird empfohlen ein Inhaltsverzeichnis zu führen, da du das Journal nach und nach füllst, wie die Wochen vergehen, würdest du auch das Inhaltsverzeichnis erst Stück für Stück ergänzen, ich benutze es aber irgendwie bisher nicht.

Ein wichtiges Element des typischen Bullet-Journals sind die verschiedenen Zeichen die für Aufgaben genutzt werden, zum Beispiel so:

Key

Future Log:
Der ‚Future Log‘, oder auch ‚Jahresüberblick‘ sind dann deine nächsten Seiten. Hier kannst du die einzelnen Monate ohne konkrete Daten aufführen und größere, länger im Voraus geplante Dinge schon mal eintragen. Bsp.: Urlaube, Hochzeiten etc.

Monat:
Nun da diese ersten Seiten stehen, kommt der flexiblere Teil. Mein Journal ist so aufgebaut, dass ich immer am Anfang eines Monates eine Übersichtsseite des Monats mache, wo ich alle groben, festen Termine schonmal aufführe.

Daneben mache ich eine Seite mit Aufgaben für den Monat, die keine bestimmten Termine haben. Dies ist letztendlich eine gesammelte To Do Liste, super für Dinge wie: Fenster putzen oder Zahnarzttermin machen.

Woche/Tage:
Und dann kommt die Seite mit der entsprechenden Kalenderwoche, die ich am Montag einer jeden Woche neu erstelle. Hierfür mache ich links eine Übersicht, wo ich die Woche grob vorstrukturiere. Rechts wird dann jeder Tag am selben Tag geplant. Das heißt, ich setze mich morgens hin und  überlege, welche Aufgaben ich eventuell diesen Monat hatte, die ich heute erledigen kann, was habe ich in der Wochenübersicht für heute vorgesehen und was liegt sonst noch an.

IMG_7220

Außerdem kann hier beispielsweise auch Platz für das Tagebuch eingeräumt werden. So kann ich am Ende des einzelnen Tages Erfahrungen und Gefühle notieren, entweder als Volltext oder als Stichpunkte.

Journal:
Der Grund, warum ich jede neue Woche erst am Anfang der Woche erstelle ist, dass ich den Platz zwischen den Wochen für zusätzliche Listen haben möchte.

So kann ich je nach Bedarf Seiten für Blogpost Ideen, Urlaubsplanung oder Sonstiges erstellen.

 

Das Bullet-Journal ist eine tolle Möglichkeit sich zwanglos künstlerisch auszuprobieren, alle To Do Listen die so rumfliegen an einem Ort zu sammeln und keine Termine und Ideen mehr zu vergessen.

Habt ihr schon mal vom Bullet-Journal gehört? Oder habt ihr vielleicht bereits etwas Ähnliches? Wie sind eure Erfahrungen?

 

 

Ein Kommentar zu „Mein Bullet-Journal

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